Die Bad Sägeburg auf der 53. Modellbahnausstellung

Trotz großer Probleme mit der elektronischen Steuerung, wollten wir die TT-Anlage "Bad Sägeburg" auf unserer Weihnachtsausstellung zur Schau stellen. Es lagen genügend Anfragen vor, so das wir unbedingt alles in Griff bekommen wollten. Was wir da alles erlebten, haben wir in Bad Sägeburg - die Landschaft muss aufholen! berichtet.

  • Die Elektronische Steuerung ist Einsatzbereit
  • Auf der Nebenbahn läuft der Bahnverkehr gut !
  • Blick von außen auf die Bad Sägeburg

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Also gingen wir in die Vollen! Eine Woche vor dem Transport in die Strohsackpassage entschieden wir uns die Adapterkabel für die oberen Strecken komplett umzubauen. Ein erster Test mit Bandkabel sah vielversprechend aus. Obwohl wir bei Bandkabel skeptisch sind. Für transportable Modellbahnanlagen muß auch die Technik robust sein. Ein Adapterkabel sollte also entsprechend einen guten Schutz vor knicken, zerren und quetschen haben. Bandkabel gehört nicht dazu. Aber die Elektronik fordert es anders. Mit "Samthandschuhen" wurden die neuen Verbindungskabel behandelt.

Der Transport der Anlage verlief zügig und ohne Zwischenfälle. Da im Erdgeschoss augebaut wurde, ging alles schnell. Mit Elan wurde die Elektrik aufgebaut und alles angeschlossen. Wir waren gespannt was passiert! Eine schwierige Situation! Kurzschluß und sofort "Notaus". Was war falsch? Ein ruhiger Blick auf die Elektronik zeigte, das eine Weichen-Karte als Fahrregler gesteckt war. Schnell war alles beseitigt und es fuhren die ersten Züge.
Die untere Hauptbahnstrecke funktionierte tadellos. Sie ist für Richtungsverkehr installiert und aufgebaut, hat sich technisch bewährt. Auch auf den oberen Strecken konnte der Betrieb zufriedenstellend aufgenommen werden.

Während der 3 Wochen Ausstellung konnte die Steuerung laufend optimiert und angepasst werden. Da wurde ein Gleis als "Bahnhof" eingerichtet und ein anderes in einen anderen Wechsler hinzugefügt. An der Steigung etwas mehr probiert und am Haltsignal langsam angehalten. Verschiedene Lokomotiven waren etwas zu schnell, andere zu langsam. Parameter wurden angepaßt. Alles wird nur noch am Computer konfiguriert. Kein großer Aufwand, aber Konzentration. Natürlich wurde auch an das Kaltstartverhalten der Lok's gedacht. Es geht der Modelleisenbahn wie dem Glühweinkocher zu Weihnachten.

Man kann sagen, das die Technik und das rollende Material erstaunlich gut durch gehalten hat. Natürlich gab es ein paar Kleinigkeiten, die verbessert werden müssen. Alles wurde notiert und im Jahr 2016 in Angriff genommen.

Leider blieb das Besucheraufkommen hinter den Erwartungen zurück. Als Verein muss man immer sehen, wie die entstandenen Kosten aufgebracht werden können. Es ist wohl nicht mehr die richtige Zeit der Modelleisenbahn im Zeitalter der Gameboys, Spielkonsolen und Facebook. Wir hoffen das sich die Situation positiv entwickelt.

Wir wünschen ein erfolgreiches Jahr 2016 mit allen angenehmen Seiten, auch mit der Modelleisenbahn. Und das in alles Spurweiten.

Ihr MEV "Friedrich List" Leipzig e.V. (RH)

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