Kolumne

Was war, was wird. Etwas zum Nachdenken und zum Ausgleich zu dem Alltagsstress.

50 Jahre Modelleisenbahn in der AG bzw. im Verein „Friedrich List“ - Teil 1

Ein Modelleisenbahner blickt zurück: Nichts ist langweiliger als lang ausholende Reden, endlose Statistiken und mühevoll vorbereitete Referate! Also fange ich nicht an, mit den Worten „Es war einmal“.

In einem Beitrag der „Fachzeitschrift für den Modelleisenbahnbau und alle Freunde der Eisenbahn“ las ich in der Ausgabe Mai 1962 (11. Jahrgang);
daß sich am 7. April 1962 alle Leiter von etwa 50 Modelleisenbahnarbeitsgemeinschaften und die Leiter der Pioniereisenbahnen der DDR hier in Leipzig trafen, um hier den DMV, also den Deutschen Modelleisenbahnverband, zu gründen.
Das fand im großen Kultursaal des Leipziger Hauptbahnhofes statt!

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Gedanken zum Jahresanfang 2011

Das Arbeiten in einem Verein ist zu vergleichen mit der „Arbeit“ in einer guten Ehe. Gute Vorsätze, Planung für den gemeinsamen Urlaub, besondere Anschaffungen und immer die Hoffnung, dass man alles unter einen Hut bekommt. Das Private und das Hobby! Keiner darf zu kurz kommen.

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Mein „Aufwachsen“ mit der Modellbahn. Der „Modellbahnbazillus“ springt über! - Teil 2

Nach der Berufsausbildung konnte es wieder richtig los gehen. Nun wurde eine große Anlage in der Nenngröße TT gebaut, Haupt- und Nebenbahn, teilweise mit Fahrleitung. Das war keine Klappanlage. Sie bestand aus zwei Teilen die nun eine Gesamtausdehnung von 3,20m x 1,50m hatte. Stattliche Maße für eine Anlage im Maßstab 1:120. Die Anlage engte mein „Jugendzimmer“ derart ein, dass ich teilweise unter der Anlage schlafen musste. In den Sommermonaten stand sie übereinander hinter der Eingangstür und reichte fast bis an die Decke.

Das erste Schaltpult Auf der Hauptbahn Vollautomatisch

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Mein „Aufwachsen“ mit der Modellbahn. Der „Modellbahnbazillus“ springt über! - Teil 1

Bei vielen Modellbahnern begann die Lust an der Modelleisenbahn sicher mit einem Kreis aus einer Geschenkpackung bei einem Geburtstag oder zu Weihnachten. Bei mir begann alles ganz anders: Zu Hause hatte mein Vater, soweit ich mich erinnern kann, eine raffinierte PIKO-Anlage. Da wusste man, dass hiermit die Spur H0 gemeint war. Die Züge verschwanden im Tunnel und kamen ganz woanders wieder heraus. Während des Bauvorganges wurde die große Anlage in die Küche gestellt. Dort wo das Familienleben pulsierte, herrschte nun der Modellbahnbaubetrieb.

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Der Mensch mit seinem Hobby in der Modellbahngruppe

Kein „spurgeführter“ Nietenzähler! Kein Fanatiker.

Eine kurze Erläuterung zum Hobby Modellbahn:
Wer ein Hobby oder ein Steckenpferd hat, der hat seine Lieblingsbeschäftigung gefunden. Dieser geht er im Gegensatz zu seiner Arbeit nicht aus Notwendigkeit, sondern freiwillig mit großem Interesse, mit Faszination und Leidenschaft nach.
Diese Tätigkeit bringt Vergnügen, Spaß und eine Menge Lustgewinn mit sich.
Trotzdem hat der Begriff „Hobby“ eine deutliche Nähe zum Begriff "Spielen". Dieser Begriff ärgert wiederum den echten Modelleisenbahner, da er nicht mit der Modellbahn spielt, sondern Bahnbetrieb durchführt. Der eine mehr, der andere weniger gewissenhaft. Was an Unfällen und Zusammenstößen auf der Anlage immer recht gut zu erkennen ist. Dann gibt es noch die besondere Vorliebe. Diese kann für eine besondere Epoche, besondere Bahnen, Strecken, Landschaften usw. eine sehr große Rolle spielen. Diese speziellen Sachen als Hobby zu betreiben, hat in gesteigerter Form auch Charakter. Ein Modelleisenbahner ist immer ein besonderer Fan, wobei es sich um eine besondere Art der Verehrung handelt.

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